Stadt Gladbeck

Coolness-Training

Cool sein ist in, cool bleiben fällt dagegen vielen Menschen schwer. Genau dieses „cool bleiben“ – einen kühlen Kopf bewahren – üben wir mit Kindern und Jugendlichen. Im CT werden die Standard-Lügen von Gewalttätern entlarvt und Situationen neu bewertet.

Jedoch ist nicht der Mensch an sich zu verurteilen, umso vehementer jedoch seine Tat!

Die Methoden reichen dabei von der Geschichte des jungen Stiers Ferdinand (der lieber Blumen anschaut, statt in der Arena zu kämpfen und zu sterben) für Kinder in der präventiven Arbeit, über das Aufarbeiten typischer Streitsituationen im Rollenspiel bis hin zur Konfrontation mit den eigenen Lebenslügen.

Rollenschemata werden aufgedeckt, alternative Handlungsmuster gesucht und ausprobiert.

Wer weiß, wie die ‚Statuswippe’ funktioniert, hat kein Problem rechtzeitig abzuspringen - bevor die Eskalation bis zur körperlichen Gewalt reicht.

Den Rahmen für ein solches Training bilden interessante aber zielgerichtete Aktionen, die bei der präventiven Arbeit auch spielerischen Charakter haben dürfen. Es geht vorrangig um den respektvollen Umgang mit anderen Menschen und die vielen versteckten Fouls im alltäglichen Umgang. Von den Kindern erlebte Ereignisse sind willkommene Aufhänger um mit den Kindern so „lebensnah“ wie möglich zu lernen.

Es gibt verschiedene Konstellationen, in denen ein CT sinnvoll erscheint. Dies kann eine Schulklasse sein, in der es vermehrt zu rivalisierendem Verhalten kommt oder ein Angebot für bereits auffällig gewordene Jugendliche. Träger der Maßnahme kann eine Schule oder die Jugend-Gerichtshilfe oder das Amt für Familie, Jugend und Soziales der Stadt Gladbeck sein.

§ 29 Kinder- und Jugendhilfe Gesetz (KJHG) Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll älteren Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen. Soziale Gruppenarbeit soll auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe fördern.

Erstellungsdatum: Montag, 01. März 2010

Evangelischer Dienst für Erziehungshilfe EDE

Ansprechpartner:
Klaus Wieprecht
Josefstraße 7
45966 Gladbeck

Tel.: 0 20 43 / 78 95 24
Fax: 0 20 43 / 78 95 35